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Ausstellung Lichtquellen im MAM

Lichtquellen im MAM RhedeDas MAM Rhede zeigt Bilder der Dorstener Malerin Ingrid Kreytenberg aus dem letzten Jahr, die als „Lichtquellen“ bezeichnet werden. Ingrid Kreytenberg (* 1941) hat nach dem Abitur 1960 vom Gymnasium St. Ursula in Dorsten an der Hochschule für Bildende Künste in Kassel von 1960 bis 1964 studiert, und zwar in der Malklasse von Prof. Fritz Winter, seinerseits Absolvent des Bauhauses in Dessau und Schüler von Kandinsky und Klee. Sie ist seit 1964 Kunsterzieherin am Gymnasium, seit 1969 verheiratet, seit 1970 und 1972 Mutter zweier Söhne. Sie war von 1974 bis 1979 aus dem Schuldienst beurlaubt und lebte mit der Familie in Florenz/Italien. Von 1980 bis 2004 war sie in der Nachfolge ihres Vaters am Gymnasium Petrinum in Dorsten tätig. Seit 1998 widmet sie sich wieder intensiv ihrer Malerei. Im Jahr 2000 begann eine Reihe von Ausstellungen: „Farbakkorde“ in Hagen 2000, „Wegmarken“ in Dorsten 2001, „Forme del silenzio“ in San Leolino bei Panzano/Toskana 2002, „Formen der Stille“ in der Benediktinerabtei Gerleve 2002/03, „Verschleierungen“ in Essen und in Dorsten 2004/05, „Lichtblicke“ im Alten Rathaus in Dorsten 2006, Dialog über Licht zusammen mit Jürgen Kaub in Kirchhellen 2008, „durch der Strahlen klaren Schein“ in der Dorstener Volksbank und in der evangelischen Kirche in Meerbusch-Osterath 2009, „LichtBilder“ in St. Marien in Haltern 2009.

„Lichtquellen“ nennt die Künstlerin ihre Werkpräsentation im MAM Rhede und spricht damit das zentrale Thema ihres Schaffens an: das Licht, das aus Farben strömt und zum Träger von Botschaften wird, das durch vielschichtige Überlagerungen dringt und es andererseits dem Betrachter ermöglicht, über viele Schichten immer tiefer in den Farbraum eines Bildes einzudringen. Trotz lebhafter Farben sind es stille Bilder von stabiler und harmonischer Bildstruktur, die zu eingehender Betrachtung einladen. Wahre Kunst drückt immer das aus, was auf direktem Wege nicht zu sagen ist, was man erst versteht, wenn das Kunstwerk hilft, tiefer zu blicken. Victor Hugo sagt: In Farben, Formen und Klängen ist ausgedrückt, was man nicht sagen kann, und worüber es doch unmöglich ist zu schweigen. Diese vorsichtige Annäherung, dieses Herantasten an die unbeschreibliche Welt des Lichtes zeigen die ausgestellten Bilder.

Eröffnung der Ausstellung:

Sonntag, 6. Februar 2011, um 11.00 Uhr
Medizin- und Apothekenmuseum Rhede,
Markt 14, 46414 Rhede

Weitere Informationen unter www.mam-rhede.de und www.kreytenberg.de.
Der Eintritt ins Museum beträgt 3 €, ermäßigt 1,50 €.

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