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Ausstellung zum Literaturprojekt „Rhede liest ein Buch“

Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus

Vom 4. bis 20. November 2012 ist die Ausstellung Und sie werden nicht mehr frei – Jugend im Nationalsozialismus im Paul-Gerhardt-Haus, Nordstraße 39 in Rhede zu besichtigen.

Auf 19 Stelltafeln wird gezeigt, welchen Einfluss der Nationalsozialismus auf Kinder und Jugendliche nahm – in der Schule, in der „Hitlerjugend“, im „Bund Deutscher Mädel“ und im Alltag generell. So änderte sich beispielsweise das Spielzeug und Musik, die man noch vor wenigen Jahren ganz selbstverständlich hörte, war plötzlich geächtet.

Die Ausstellung gegen das Vergessen wendet sich an Kinder, Jugendliche und alle, die sich mit der deutschen Geschichte auseinander setzen.

Bereits die Schule sollte die Kinder im Sinne des Staates formen. Statt Wissen zählte der Glaube an den Führer-Staat. Und Sport war wichtiger als Lesen. In der „Hitlerjugend“ wurden Jungen zu Soldaten erzogen und Mädchen im „Bund Deutscher Mädel“ auf ihre Rolle als Hausfrau und Mutter vorbereitet.

Die Ausstellung macht auch deutlich, wie sich das Leben der Kinder und Jugendlichen durch den Krieg änderte. Kinderlandverschickung, Bombenkrieg und Volkssturm zerstörten die Jugend von Abertausenden.

Kinder und Jugendliche, die nicht in das Bild des Nationalsozialismus passten, wurden verfolgt. Wer sich auch nur in geringster Weise auflehnte, musste mit Strafe rechnen. Gehorsam stand an erster Stelle.

Besonders traf es Jungen und Mädchen, die aus rassistischen Gründen ausgegrenzt wurden. Verfolgung und Tötung von Kindern und Jugendlichen in Ghettos und Konzentrationslagern war Alltag im Dritten Reich.

Die Öffnungszeiten sind jeweils von Montag bis Samstag von 15.00 bis 18.00 Uhr und sonntags von 11.00 bis 12.00 Uhr.

Gruppen können beim evangelischen Pfarramt (Tel. 02872/3506) auch außerhalb dieser Öffnungszeiten einen Besuchstermin vereinbaren.

Dank der freundlichen Unterstützung der Realschule, des Fördervereins der Realschule Rhede und der Evangelischen Kirche ist die Ausstellung möglich.

Ort des Geschehens
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