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Eddie Turner im Blues

eddie-turner-live-im blues-rhede„Der Teufelskerl hat wieder zugeschlagen“, so oder so ähnlich könnte die Schlagzeile über das Album „Rise“ von Eddie Turner lauten. Nicht zuletzt, oder eben deshalb ist Eddie Turner für den Blues Music Award 2006 in der Kategorie „Best New Artist“ nominiert worden.

Begriffe wie „aus einer anderen Welt“, „glühend“, „polyrhythmisch“ und „kühlend“ wurden alle zur Beschreibung von Eddie Turners Gitarrenspiel benutzt.

Sein himmlischer Stil ist eine Mischung aus den afrokubanischen Rhythmen seiner Abstammung und der Musik, die ihn als Teenager beeinflusst hat: Chicago Blues, Jazz, R&B, und psychedelischer Rock. Der in Kuba geborene Sänger/Gitarrist verdiente seine Sporen in einigen Rockbands, die das Slate Magazin anerkennend als spacige aber auch widerhallende Solos bezeichnet.

Mit „Rise“, seit Februar 2005 auf dem Markt, tritt Eddie Turner zum ersten Mal als eigener Bandleader auf.

Eddie „devilboy“ Turner lernte im Alter von 12 Jahren Gitarre spielen, als er eine paradiesapfelfarbene japanische multi-pickup Tiesco in die Hand bekam. Aufgewachsen in Chicago zog er in den frühen `70ern in die Rockies und besuchte die Universität von Colorado. „Ein Trick, um weiterhin Geld von seinen Eltern zu bekommen.“, wie er sagt. Wesentlich mehr durch die Musik inspiriert als durch die Wissenschaft, tauche Turner in die lokale Szene ein und Auftritte mit einigen namhaften Künstlern folgten. Er spielte in der ersten regionalen Punk/R&B Band, The Immortal Nightflames, dann mit der Grammy nominierten Tracy Nelson, Mother Earth und den „4-Nikators“, einer Band, die durch ihre einzigartige Mischung aus Soul, Mowtown und Rock legendär wurde. Turner nahm die Gelegenheit beim Schopf als der Colorado Kumpel Tommy Bolin seine Band „Zephyr“ verließ um „The James Gang“ zu formieren und später bei Deep Purple einzusteigen. Begeistert wurde er Gitarrist, Sänger und Songwriter der hardrockenden, psychedelischen Blues Band. Tragisch getroffen wurde er durch den plötzlichen Tod des „Zephyr“-Leadsängers Candy Givens. Tief betroffen entschied sich Eddie, eine musikalische Pause einzulegen und in Denver als Grundstücksmakler weiter zu machen.

Trotzdem, einige Leute lehnen es ab, so aufzuwachsen. Ein Jahrzehnt später, als Eddie eingeladen wurde Mitglied in der Ron Miles Electric Band zu werden, die von einem der ersten Trompeter des Landes angeführt wurde, nutzte er die ihm sich bietende Gelegenheit. 1995 vervollständigte er dann die „Otis Taylor Band“. Das Guitar Player Magazin beschreibt dies als „außerirdische Stimmung, die dem Taylor Sound den entscheidenden kosmischen Charakter verlieh“. Dem Trio die entsprechende Würze gebend. nahm Eddie 5 bahnbrechende CDs auf und machte ausgedehnte Touren durch die USA und Europa.

2005 erscheint Turner als Künstler mit seinem ersten Solowerk, „Rise“. Produziert von Kenny Passarelli, steht „Rise“ für Eddies Gesang und Songwriting. Die CD verdeutlicht das gesamte musikalische Spektrum von schneidendem Gitarrenrock bis an die Grenze zum Gospel und die 12 Songs beeindrucken durch Gitarrensounds und -techniken, die Turner im Laufe seiner ungewöhnlichen, Genreverschmelzenden Karriere entwickelt hat. „Rise“ ist vollendete Musik und in der Tat erwachsen.

Im Juni 2006 erschien mit „ The Turner Diaries“ das zweite ebenfalls von Kenny Passarelli produzierte Album. Die bisher veröffentlichen Kritiken sind wiederum so positiv, das der WDR Rockpalast Eddie Turner im März 2007 in eine TV-Staffel der „Crossroads“ Serie holte.

Im Herbst 2010 erschien mit „ Miracles & Demons“ das dritte ebenfalls von Kenny Passarelli produzierte Album und die anschliessende CD-Release Tour im März 2011 war ein voller Erfolg. Man darf sich also auf die anstehende Tour im März 2013 dieses Ausnahmekünstlers freuen.

Offizielle Website:
http://www.eddiedevilboy.com/

Sonntag, 10.03.2013, 19:00 Uhr
Vorverkauf 11,00 € / Abendkasse: 13,00 € / ABO (3 Konzerte nach Wahl) 30,00 €

 

Ort des Geschehens
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